Coronahilfe

Vanakkam

Verein für soziale Entwicklung in Südindien

Corona in Südindien


Die Coronavirus-Pandemie vom Frühjahr 2020 und alle ihre Auswirkungen auf die Menschheit weltweit sind hinlänglich bekannt. Große Teile der Bevölkerung in Ländern wie Indien haben überdies mit zusätzlichen Schwierigkeiten zu kämpfen.

  • Die Art und Weise, wie sich diese neue Infektion ausbreitet, ist der Mehrheit der Bevölkerung nahezu unbekannt. Infolgedessen nehmen viele Menschen das Abstandhalten nicht ernst, Polizei und andere staatliche Stellen greifen zu gewaltsamen Mitteln.
  • Das Abstandhalten ist in den Dörfern und Slums Indiens fast unmöglich, da die Hütten und Häuser sehr nahe beieinander liegen.
  • Die meisten der Dorfbewohner und Slumbewohner sind ohne jegliche soziale Absicherung. Der 21-tägige “Lock-down”, der immer wieder verlängert wurde, macht ihr Überleben schwierig. Es wird befürchtet, dass mehr Menschen am Hungertod als durch das Virus sterben könnten. Am schlimmsten betroffen sind die Tagelöhner und die unorganisierten Arbeiter.


Schutzmasken


Die Gemeinschaft lässt lokal Schutzmasken für die Menschen nähen und verteilt sie weiträumig. Bisher konnten bereits hunderte Masken verteilt werden. Drei Dorfbewohner sind permanent mit dem Maskennähen beschäftigt.


Lebensmittelverteilung - Food for a Month


In den letzten Tagen hat die Vidiyalgemeinschaft bereits beobachten müssen, dass eine ganze Reihe von Dorfbewohnern unter Lebensmittelknappheit leidet. Sie geht davon aus, dass sich dies im Laufe der kommenden Tage noch verschlimmern wird.

Um auf diese Situation zu reagieren, hat die Gemeinschaft begonnen, die eigenen Vorräte an Gemüse, Süßkartoffeln und Getreide an die bedürftigsten Menschen in den Dörfern zu verteilen.


Wer braucht wirklich Nahrungsmittel?

Nicht alle Dorfbewohner, aber diejenigen ohne eigenen Grund und Boden und ohne reguläre Arbeit - die Tagelöhner! Vor allem diejenigen, die auf dem Land oder auf Baustellen anderer arbeiten. Denn: Keine Arbeit bedeutet keinen Lohn und kein Geld für Nahrungsmittel.


Die Vidiyalgemeinschaft hat sich Folgendes vorgenommen:

  • Sie macht die bedürftigsten Familien in den umliegenden Dörfern ausfindig (hunderte Familien).

 

  • Sie wird die Familien während der schwierigen Phase des Lock-downs mit Grundnahrungsmitteln versorgen

 

  • Ein Lebensmittelpaket besteht aus:
    • 25 kg Reis
    • 1 kg Palmöl
    • 1 kg Dur Dal (für die Zubereitung von Curry)
    • 1 kg Kichererbsen

 

  • Neben der staatlichen Unterstützung von 1000 Rupien reicht das für ein Monat

 

  • Ein solches Lebensmittelpaket mit diesen 4 Nahrungsmitteln kostet (nach dem heutigen Preis) 1.114 Rupien, etwa 14 Euro.

 

  • Mit anderen Worten: 14 Euro können eine normale Familie in dieser kritischen Zeit ein Monat lang ernähren.

 

Die Vidiyalgemeinschaft kümmert sich um alle Transport-, Verpackungs- und sonstige Kosten. Sie wird auch über alle Ausgaben Buch führen und möchte Anfang August 2020 Rechenschaft ablegen und einen Bericht erstellen.

Es wird auch Aufzeichnungen über alle Familien geben, die in den kommenden Monaten unterstützt werden.

Mit Stand Mai 2020 konnten schon über 1.400 Familien unterstützt werden, mehr als 35 Tonnen Reis wurden bereits verteilt.


Spendenkonto: VANAKKAM

IBAN: AT37 2011 1826 3675 0300, BIC: GIBAATWWXXX

Kennwort: Lebensmittelpaket

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